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Fatbike versichern – Muss das sein und wie geht das?

Muss man ein Fatbike versichern? Lesen Sie, wann eine Versicherung obligatorisch oder sinnvoll ist, welche Deckungen es gibt und worauf Sie achten sollten.

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Fatbike versichern – Muss das sein und wie geht man vor? 📋

Eine häufig gestellte Frage von Fatbike-Besitzern: Muss ich mein Fatbike versichern? Die kurze Antwort: Für ein legales EPAC-Fatbike ist eine Haftpflichtversicherung nicht verpflichtend, eine Diebstahlversicherung ist jedoch dringend zu empfehlen.

Haftpflicht: nicht verpflichtend (EPAC)Diebstahl: optionalGetunt: Haftpflicht verpflichtend

1. Haftpflichtversicherung: verpflichtend oder nicht?

Für ein legales EPAC-Fatbike (max. 250W, 25 km/h, kein funktionierender Gashebel) ist eine Haftpflichtversicherung in den Niederlanden nicht verpflichtend. Sie gelten rechtlich als Radfahrer.

Die Situation ändert sich bei einem getunten Fatbike. Dieses fällt unter die Moped-Gesetzgebung und benötigt eine verpflichtende Haftpflichtversicherung. Fahren ohne Versicherung mit einem getunten Fatbike ist strafbar.

2. Diebstahlversicherung

Ein Fatbike kostet durchschnittlich 800–1.500 €. Das macht es zu einem begehrten Ziel für Diebe. Eine Diebstahlversicherung erstattet das Fatbike im Falle eines Diebstahls.

Wie können Sie ein Fatbike gegen Diebstahl versichern?

  • Fahrradversicherung: Spezifische Fahrradversicherungen decken auch Elektrofahrräder und Fatbikes ab. Prüfen Sie, ob der maximale Ersatzwert ausreichend ist.
  • Über die Hausratversicherung: Einige Hausratversicherungen decken auch Fahrräder bis zu einem bestimmten Betrag ab. Prüfen Sie die Versicherungsbedingungen.
  • Zusatzmodul: Viele Versicherer bieten ein Zusatzmodul für Elektrofahrräder an.

3. Übersicht pro Situation

Situation Haftpflicht verpflichtend? Diebstahl verpflichtend? Empfehlung
Legales EPAC-Fatbike Nein Nein Optionale Diebstahlversicherung ist ratsam
Getuntes Fatbike Ja Nein Beides dringend empfohlen
Fatbike mit Gashebel Ja Nein Beides dringend empfohlen

4. ART2-Schloss als Versicherungsanforderung

Die meisten Fahrrad-Diebstahlversicherungen verlangen die Verwendung eines ART2-zertifizierten Schlosses. ART ist das „Fahrradklauen-Geht-Nicht-Mehr“-Gütesiegel für Fahrradschlösser. Stufe 2 (ART2) bietet ein ausreichendes Sicherheitsniveau für die Erstattung durch die Versicherungsgesellschaft im Falle eines Diebstahls.

Haben Sie kein ART2-zertifiziertes Schloss und Ihr Fatbike wird gestohlen? Dann kann der Versicherer den Anspruch wegen unzureichender Sicherung ablehnen.

5. Häufig gestellte Fragen

Deckt meine normale Fahrrad-Haftpflichtversicherung auch ein Fatbike ab?
Eine normale Fahrrad-Haftpflichtversicherung (Haftpflichtversicherung für Radfahrer) deckt in der Regel Schäden an Dritten ab, die Sie als Radfahrer verursachen – auch mit einem legalen Fatbike. Prüfen Sie die Versicherungsbedingungen.

Was ist, wenn ich mein Fatbike draußen stehen lasse – muss ich dann ein Schloss haben?
Nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber notwendig für die Deckung durch die Diebstahlversicherung. Verwenden Sie immer ein ART2-Schloss, wenn das Fatbike unbeaufsichtigt draußen steht.

Wie teuer ist eine Fatbike-Diebstahlversicherung?
Abhängig vom Versicherer und dem Wert des Fatbikes: typischerweise 5–15 € pro Monat für ein Fatbike im Wert von 1.000–1.500 €.

ART2-Schloss benötigt?

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